
Passau Black Hawks, Deggendorfer EC
Nach einem hervorragenden Start in die neue Saison stehen am Wochenende zwei Partien mit unterschiedlichen Vorzeichen auf dem Programm. Mit den Passau Black Hawks trifft der ECP am Freitag im Heimspiel auf einen Verein, der im Sommer gerade noch eine Insolvenz abwenden konnte, während man am Sonntag beim Aufstiegsaspiranten in Deggendorf auf dem Eis steht. …
Vorschau auf die nächsten beiden Spieltage
Nach einem hervorragenden Start in die neue Saison stehen am Wochenende zwei Partien mit unterschiedlichen Vorzeichen auf dem Programm. Mit den Passau Black Hawks trifft der ECP am Freitag im Heimspiel auf einen Verein, der im Sommer gerade noch eine Insolvenz abwenden konnte, während man am Sonntag beim Aufstiegsaspiranten in Deggendorf auf dem Eis steht.
Passau Black Hawks
Den Black Hawks gelang in der letzten Saison nach zehn Jahren endlich wieder die Teilnahme an den Play-Offs. Im Sommer konnte man unter großer Anstrengung gerade noch eine Insolvenz abwenden und muss nun mit einem um 20 % reduzierten Etat auskommen. Dies führte zu einer Vielzahl an Abgängen -u. a. von Buster Larson u. Rene Röthke- und stellte die Verantwortlichen vor die Aufgabe eine mit neun Neuzugängen fast runderneuerte Mannschaft auf das Eis zu schicken. Mit Dan Reja wurde ein neuer Trainer gewonnen, der schon die chinesische – und die türkische Nationalmannschaft gecoacht hat. Im Tor kann man auf das letztjährige Duo bestehend aus Marco Eisenhut und Janik Engler zurückgreifen. In der Verteidigung befinden sich mit Jannis Hüserich (Bayreuth) und Mathias Binder (Landsberg) zwei Neuzugänge. Im Sturm müssen die Dreiflüssestädter sieben Neuzugänge integrieren. So wurden u. a. mit Alex Blais (Stuttgart), Grady Hobbs (Erding) und Klavs Planics (Duisburg) drei neue Kontingentspieler mit Deutschlanderfahrung verpflichtet. Ziel der Passauer sind die Pre-Play-Offs. Zum Start verloren die Black Hawks in Garmisch mit 2:4 und siegten gegen Höchstadt mit 8:5.
Deggendorfer EC
Über unseren Sonntagsgegner braucht man eigentlich nicht viele Worte zu verlieren. Die Niederbayern sind auch in dieser Saison ein Aufstiegkandidat und konnten im wesentlichen ihren Stamm aus der vergangen Saison halten. Das Team von Casey Fratkin kann nach wie vor auf das Scoringpotential der Jackson-Zwillinge Ty und Dylan zählen und konnte mit Harrison Roy einen weiteren Topscorer halten. Ergänzt wird das Sturmaufgebot von Legende Curtis Leinweber und den Neuzugängen Thore Weyrauch und Zach Kaiser aus der DEL2. In der Verteidigung holte man mit Manuel Edfelder ebenfalls einen Akteur aus der zweiten Liga. Im Tor ist nach wie vor Ex-Nationalkeeper und Vielspieler Timo Pielmeier gesetzt. Zu Saisonbeginn tat man sich trotz Überlegenheit gegen die Heilbronner Falken schwer und konnte die Partie erst im Shootout mit 2:1 gewinnen. In der zweiten Partie bei den Lindau Islanders zeigte man dann ein anderes Gesicht und siegte deutlich mit 6:0.
Beim ECP möchte man seine Erfolgsserie aus den ersten beiden Partien gerne fortsetzen und auch an diesem Wochenende punkten.
Christian Assmann